Edingen-Neckarhausen:

offen, grün, lebenswert

Gemeinderatswahl 2019 

Klimaschutz? ...

... Ja, und zwar verstärkt!

Der Klimawandel ist mittlerweile nur noch mit größter gemeinsamer Anstrengung aller Menschen auf unserem Planeten zu begrenzen. Die schlimmsten Auswirkungen werden erst die kommenden Generationen erleben. Unsere Kinder fordern von uns sofortiges Handeln.

Klimaschutz ist nicht nur eine Angelegenheit der Energiegewinnung oder der Gebäudetechnik, sondern betrifft viele Bereiche unseres Lebens. Das aufgrund unserer Initiative mit Hilfe der KliBa entstandene Klimaschutzkonzept ist noch nicht alles:

  • Nachhaltige regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vertrieb sowie vernünftiger Konsum von Nahrungsmitteln müssen einen deutlich höheren Stellenwert erhalten.
  • Die Energiegewinnung aus Solaranlagen auf Gebäuden der Gemeinde und auf Privathäusern muss zügig ausgebaut werden, um den Anteil der Eigenversorgung zu erhöhen.
  • Die energetische Sanierung von Wohnhäusern muss effizient unterstützt werden.

Naturschutz? ...

... Ja, und zwar konsequent!

Nicht nur die Bienen sind stark gefährdet. Auch bei anderen Insekten und Vögeln ist ein dramatischer Rückgang zu beobachten. Die Artenvielfalt in unserer Region ist bedroht durch intensive Landwirtschaft und Landschaftsverbrauch.

  • Verwendung heimischer Pflanzenarten bei Neu­bepflanzungen von Außenanlagen an Verwaltungs- und Schulgebäuden.
  • Förderung von ökologischer Landwirtschaft und Bio-Selbstversorgungsprojekten, z. B. bei Neu­vergabe von gemeindeeigenen Pachtflächen.
  • Beratung und Unterstützung von Bürger*innen bei der natur­nahen Gartengestaltung.
  • Aufwertung von öffentlichen Grünflächen zu Natur­erlebnisräumen.

ÖPNV statt Auto?...

... Ja, und zwar in meinem Takt!

Mobilität ist nicht gleichzusetzen mit individuellem Autoverkehr. Dieser ist verantwortlich für einen Teil der CO2-Emissionen, die den Klimawandel mit verursachen, und für eine gesundheitsschädliche Luft- und Lärmbelastung. Deshalb haben wir uns erfolgreich für Tempo 30 in der Hauptstraße eingesetzt und fordern auch ein nächtliches LKW-Durchfahrtsverbot. Tempo 30 soll in diesen Straßen überall rund um die Uhr gelten, nicht nur nachts.

Wir wollen in unserer Gemeinde darauf hinwirken, dass eine tiefgreifende Verkehrswende eingeleitet wird: weniger Autoverkehr und verstärkte Nutzung von Fahrrädern und öffentlichem Nahverkehr.

  • Der innerörtliche Radverkehr muss sicherer werden.
  • Radwege im Ort und in die Umgebung ausbauen. 
  • Auch wenn es teuer ist: Der Edinger Uferweg muss nach und nach ausgebaut werden. 
  • Bessere Busverbindungen zwischen Neckarhausen, Edingen, Neu-Edingen und Seckenheim.
  • Anbindung des künftigen S-Bahnhofes Neu-Edingen/Friedrichsfeld.

Wohnraum schaffen? ...

... Ja, aber ohne Landschaftsverbrauch!

In unserer Region besteht zurzeit ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Junge Familien suchen nach einem Heim, ältere Menschen brauchen oft pflegeleichtere barriere­freie Wohnungen. Der freie Wohnungsmarkt bevorzugt zahlungskräftige Käufer, Wohn­eigentum oder Miete werden immer teurer. Deshalb muss die Gemeinde selbst aktiv bezahlbaren Wohnraum schaffen und bewirtschaften oder diese Aufgabe in die Hände gemeinnütziger Wohnbaugesellschaften und Genossenschaften übergeben.

Wir haben dafür gekämpft, wertvolle Ackerfläche und Kulturlandschaft nicht großflächig zu bebauen. Wenn wir verdichtet bauen und das Wohnen für die unterschiedlichen Bedürfnisse flexibel gestalten, können wir wertvollen Naturraum erhalten.

  • Innenverdichtung vor Außenbebauung.
  • Versiegelung mildern durch Dach- und Fassadenbegrünung.
  • Aktive, gestaltende Wohnungspolitik der Kommune.
  • Ressourcenschonender Neubau mit hoher Wohnqualität.
  • Förderung alternativer Wohnprojekte.

Ökoanbau? ...

... Ja, auch bei uns!

Die Fluginsekten in Deutschland sind in den vergangenen 25 Jahren um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Bei den Vogelbrutpaaren ist ein ebenso dramatischer Rückgang zu verzeichnen. Als Ursachen für den massiven Rückgang sehen Experten unter anderem den Landschaftsverbrauch, die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft, den großflächigen Einsatz von Pestiziden, Stickstoffeinträge, Klimaveränderung und eine zunehmende Luft- und Lichtverschmutzung an. Dieser Entwicklung wollen wir mit allen Kräften entgegenwirken. 

  • Förderung von ökologischer Landwirtschaft
  • Bereitstellung von kommunalen Flächen für Modell-Projekte wie Kräuter-, Insekten- und Lehrgärten für Selbstversorgungsprojekte wie „Freizeit-Farmer“

Füreinander da sein? ...

... Ja, aber selbstverständlich!

Die Welt kommt uns immer näher: Krieg und Verzweiflung zwingen viele Menschen ihre Heimatländer zu verlassen. Unsere Gesellschaft muss sie aufnehmen, annehmen und ihnen bei der Integration helfen. Hieran arbeiten wir tatkräftig mit. Wir sind auch den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen in Edingen-Neckarhausen dankbar, die mit großem Einsatz diese Herausforderung angehen. In den vergangenen Jahren haben wir uns für den Bau einer Wohnanlage eingesetzt, die langfristig auf mannigfaltige Art nutzbar ist.

In unserer Gemeinde haben wir viele Möglichkeiten, unsere Freizeit ohne lange Wege vielfältig in Vereinen oder auch individuell zu gestalten. Es ist wichtig, dass die Gemeinde die Menschen unterstützt, damit das so bleibt. Positive Aktivitäten mit Gleichgesinnten – in der Natur, im Verein – das gibt den Menschen wertvolle Stunden und Halt, auch wenn der Alltag mal anstrengend ist.

   

Die seit über 50 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Plouguerneau schafft für uns die Möglichkeit, unser Nachbarland auf einer ganz persönlichen Ebene kennen zu lernen. Es gibt einen regelmäßigen Jugendaustausch, kulturelle Angebote u.v.m.



  • tatkräftige Unterstützung sozial und finanziell benachteiligter Menschen.
  • konsumfreie Begegnungsstätten durch Schaffung von Naturerlebnisräumen und naturnahen Freizeitflächen
  • gleichberechtigte Entwicklung aller Ortsteile 
  • das Spielplatzangebot ist sehr spärlich, besonders in Neu-Edingen. 
  • ein besserer Zugang zum Fluss mit Liegemöglichkeiten, besonders in Edingen.


Wir haben schon einiges erreicht:

Naturschutzgebiete und Biotopvernetzung

WIr haben den "Schönen Weg" initiiert, der Biotope und unsere drei Ortsteile verbindet. Zusammen mit der Bürgerinitiative Mittelgewann und der UBL/FDP/FWV haben wir verhindert, dass das Mittelgewann zum Baugebiet gemacht und flächendeckend bebaut wird. Aber Achtung: Schon im nächsten Jahr fällt die Sperre durch den Bürgerentscheid weg und es könnte erneut eine Bebauung geplant werden.

Ein Klimaschutzkonzept für Edingen-Neckarhausen

Da haben wir dafür gesorgt, dass es ein gut vorbereitetes Konzept mit Bürgerbeteiligung wurde. Viele gute Ideen wurden von den Beteiligten ins Konzept geschrieben und die sollen nun auch umgesetzt werden! Dafür machen wir uns stark.
Wir brauchen mehr Solardächer. Zum Beispiel auch auf dem neuen Tennis-Vereinsheim.

Tempo 30 auf der Hauptstraße

in Edingen und Neckarhausen auf der Hauptstraße haben wir schon erreicht, dass Tempo 30 eingeführt wurde, gut für den Lärmschutz und auch für die Sicherheit. Aber wir wollen mehr: Auf der Hauptstraße soll Tempo 30 durchweg rund um die Uhr gelten und  auch in der Neckarhauser Straße in Neu-Edingen!

Möchten Sie mehr über die Offene Grüne Liste Edingen-Neckarhausen erfahren?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und helfen Ihnen gerne weiter.